Ärztegemeinschaft in Maikammer
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Der Biochemiker und Nobelpreisträger Linus Pauling, Linus_Paulingbeschäftigte intensiv mit den sogenannten Mikronährstoffen, also chemischen Substanzen, die der menschliche Organismus zum Leben braucht, die aber nicht Energieträger wie Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate (Zuckerstoffe) sind, die sog. Makronährstoffe. Hierbei stellte er fest, das Gesunderhaltung für den Menschen nur möglich ist, wenn diese Mikronährstoffe im Körper in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Da diese Substanzen nicht in ausreichender Menge vom Körper hergestellt werden können, müssen sie mit der Nahrung zugeführt werden.

Die Verknüpfung aus Molekül für kleinen Stoffverbindungen und dem griechischen Wort orthós: „gerade, aufrecht, richtig“ bildet die Beschreibung dieser Wissenschaft, der

 

Orthomolekularen Medizin.

 

Bild1 

 

Den größten Teil dieses Substanzen nehmen wir „nebenbei“ mit dem Essen zu uns. Unsere veränderten Ernährungsgewohnheiten und die zunehmend industrialisierte Produktion von Nahrungsmitteln, die Verarmung der Böden und Klimaveränderungen führen aber ebenso wie unsere geänderten Lebensgewohnheiten zu deutlichen Veränderungen im Nahrungsangebot wie auch in unserer Aufnahme und Auswahl der Mikronährstoffe mit der Nahrung.

Die Deutsche Gesellschaft für Orthomolekulare Medizin wie auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung berichten immer wieder über diese Veränderungen und die zunehmend ungenügende Zufuhr vieler Mikronährstoffe – bei gleichzeitiger Überlastung mit Makronährstoffen.

 

Beide Gesellschaften beschäftigen sich daher intensiv mit der Zugabe dieser Substanzen

  • Zur Vermeidung von Mangelzuständen

  • Oder der Behandlung der Vitaminmangelkrankheiten.

    • Am bekanntesten ist der durch Mangel an Vitamin C ausgelöste „Skorbut“ der Seeleute in den vergangenen Jahrhunderten

 

Die bekanntesten Mikronährstoffen sind

VITAMINE

Dies sind sind natürliche, lebenswichtige Substanzen, die unser Körper Bild2– bis auf wenige Ausnahmen – nicht selbst produzieren kann. Sie müssen daher regelmäßig von außen zugeführt werden. Vitamine spielen eine wichtige Rolle im Stoffwechsel. Sie können z.B. als Antioxidantien vor Freien Radikalen schützen. Besonders wichtig sind sie auch für das Immunsystem und das Nervensystem.

  • Vitamine sind licht- und hitzeempfindlich,

  • zum Teil nur in Wasser (C),

  • z.T. nur in Fett löslich (A,D,E,K)

MINERALSTOFFE und SPURENELEMENTE

Spurenelemente sind Mineralstoffe, die nur in relativ geringer Menge dem Körper zugeführt werden müssen. Sie sind Bestandteile wichtiger Hormone, Enzyme und Eiweiße. Sie sind für Entwicklung, Wachstum und Funktion des menschlichen Organismus wichtig.

Beispiele hierfür sind: Eisen (Blutbildung), Zink, Mangan, Kupfer, Selen etc.

Mineralstoffe wie z.B. Calcium und Magnesium sorgen u.a. für die Funktionsfähigkeit der Körperzellen, dienen als Bausteine für Knochen und Zähne und spielen eine wichtige Rolle in Nervensystem und Stoffwechsel.

Beispiele: Kalium, Calcium und (Vitamin D3) für den Knochenstoffwechsel

 

SEKUNDÄRE PFLANZENSTOFFE

wie z.B. Carotinoide (ß-Carotin) und Flavonoide sind in Obst und Gemüse enthalten. Sie entfalten im menschlichen Organismus vielfältige Funktionen, u.a. beeinflussen sie das Immunsystem positiv, schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und besitzen eine krebshemmende Wirkung.

Manchmal kommt s auch auf die Art der Zubereitung an. So muss beispielweise ß-Carotin im Gegensatz zu Vitaminen erwärmt werden um zu wirken (Karottensalat aus gedünsteten Karotten), Lycopin (Tomate) wird erst durch Erhitzen nützlich (z.B. im Tomatenmark)

Bild3

Chemische Strukturformel von ß-Carotin

 

MEHRFACH UNGESÄTTIGTE FETTSÄUREN

wie z.B. Omega-3-Fettsäure schützen Herz und Gefäße. Dabei kommt es jedoch ganz besonders auf die Art und die richtige Kombination der zugeführten Fettsäuren an. Sie sind sehr wichtig für das Gehirn(besteht zu 60% aus Fett), die Augen und Nerven.

 

AMINOSÄUREN

sind die Bausteine der menschlichen Eiweiße und müssen teilweise, ähnlich wie Vitamine, von außen zugeführt werden. Aminosäuren spielen eine zentrale Rolle im menschlichen Stoffwechsel.

 

PROBIOTIKA UND PREBIOTIKA

 

Sehr oft werden mit den oben genannten Substanzen der orthomolekularen Medizin auch komplexere Substanzen verwendet. Zu Ihnen gehören die Probiotika, es handelt sich dabei um spezifische lebende Bakterienkulturen oder deren Bestadteile, sowie sie sog. Prebiotika (z.B. Inulin). Als unverdauliche Kohlenhydrate können sie die Darmschleimhaut nicht überwinden, gelangen als gar nicht in den Kreislauf unseres Körpers, können aber über Ihre Effekte im Darm besonders das Immunsystem sehr positiv beeinflussen. Probiotika regulieren das Gleichgewicht der Darmflora, hemmen schädliche Bakterien, unterstützen die Resorption von Mikronährstoffen und regen das Immunsystem an. Prebiotika fördern das Wachstum nützlicher Bakterien im Darm und wirken damit positiv auf die Darmschleimhaut und das Immunsystem.

 

 

Der individuelle Bedarf an Mikronährstoffen wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst:

  • Gesundheitszustand

  • Alter

  • Geschlecht

  • psychische und physische Beanspruchung

  • Stress

  • Krankheit

  • Einnahme von Medikamenten

  • unausgewogene Ernährung

  • Diäten

  • besondere Lebenssituationen (z.B. Schwangerschaft)

 

 

 

 

In unserem angegliederten Gesundheitsinstitut haben Sie die Möglichkeit, die wissenschaftlich geprüften Produkte der Orthomedgruppe zu erwerben, welche wir Ihnen im folgenden detailliert beschreiben.

 

            Die Orthomed-Produkte          

 

Orthomed-Konzept:

Wichtige Mikronährstoffe in ausgewogener Kombination und Dosierung, d.h. nicht nur Einzelwirkstoffe, sondern Wirkungskomplexe!

 

! Orthomed-Produkte generell erst ab 14 Jahren !

  

orthotexplus

für Herz und Gefäße = herzaktive Mikronährstoffe

 

Patientenbilder:

- Bluthochdruck - Diabetiker              - KHK
- Herzrhytmusstörungen     - Herzinfarkt - Angina Pectoris
- Schlaganfall - TIA

- Tinnitus / Hörsturz  

 

 

 

 

Argumente:

 

  • zum Schutz der Herzmuskelzellen und Gefäße

  • halten die Zellen auf „Trab“

  • erhöhen die Leistungsfähigkeit des Herzens

  • leistungsfähiger, d.h. Treppensteigen besser, Luftnot geringer

  • steigern die Energie des Herzens

 

Allgemeines zu Herz und Gefäßen:

Unser Herz pumpt 70-80 x pro Minute, d.h. ca. 100.000 pro Tag, ca. 6000 Liter Blut pro Tag.

Innerhalb 1 Minute durchfließt das Blut den gesamten menschlichen Körper, es zirkuliert ca. 1.440 x pro Tag. Das Herz kennt keinen Schlaf und keine Pause.

-> Es lohnt sich also, die Herzmuskelzellen sowie die Gefäße zu schützen.

 

  • Antioxidantien = Radikalfänger (RF)

Freie Radikale sind hochreaktive Moleküle, die ständig auf der Suche nach Reaktionspartnern sind. Sie dringen in eine funktionierende Verbindung ein und gehen mit einem der Bestandteile eine neue Verbindung ein, wodurch das ursprüngliche Molekül funktionsunfähig wird. Die Freien Radikalen können dabei Zellstrukturen wie z.B. Fette und Eiweiße (Membranmoleküle) und sogar die Erbsubstanz (DNA) schädigen.

Radikalfänger schützen solche Verbindungen, indem sie sich als bindungsbereiter Partner dem freien Radikal anbieten, d.h. sie binden Elektronen, ohne selbst verändert zu werden.

 

Entstehung von Freien Radikalen:

Endogene Ursachen:

  • Nahrungsaufnahme und Verdauung

  • Atmungsvorgänge (Stoffwechselprozesse)

  • entzündliche Prozesse

  • erhöhte körperliche/geistige Belastung

 

Exogene Ursachen:

  • Umweltschadstoffe (Autoabgase, Smog, Ozon, Stickoxide)

  • Chemikalien (Pflanzenschutz, Medikamente)

  • Strahlenbelastung (Sonnenlicht, Strahlentherapie)

 

Natürliche Radikalfänger:

Vitamin A, E, C, Carotinoide, Coenzym Q10, sekundäre Pflanzenstoffe, Zink, Mangan, Kupfer, Selen

 

Zelle 

Die Zellmembran besteht aus einer Lipiddoppelschicht. Vitamin E schützt die Zellmembran vor fettlöslichen Stoffen (Oberflächenschutz).
Vitamin C schützt das Zellinnere vor wasserlöslichen Stoffen (Kehrbesen der guten Stube).
Vitamin A + Carotinoide schützen die Kommunikationskanäle (Türsteher der Zelle).
Coenzym Q10 schützt die Mitochondrien (Sicherheitsbeauftragter im Kraftwerk).
Selen, Zink, Mangan, Kupfer, Eisen: Bilden Komplexe, die in den Peroxisomen der Zelle bereitstehen als „schnelle Eingreiftruppe“.
...asen = Enzyme, die nur wirken können bei Anwesenheit anderer Spurenelemente:
Katalase: braucht Eisen
Glutathion-Peroxidase: braucht Selen + Vitamin E
Superoxid-Dismutase: braucht Zink, Mangan, Kupfer

 

  • B-Vitamine und Folsäure

Methion wird zu Cystein und Taurin verstoffwechselt, wobei als Abfallprodukt das Homocystein (HC) entsteht, das die Arteriosklerosebildung forciert.

Vitamin B6 + Vitamin B12 + Folsäure machen das Homocystein gefäßunschädlich, d.h. senken den Homocystein-Spiegel.

 

  • Omega-3-Fettsäuren

Gleicher Rezeptor im Körper für Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, d.h. Konkurrenzkampf und Gegenspieler  je mehr Omega-3, desto weniger hat Omega-6 eine Chance.

Positive Wirkung auf:

Gerinnung: Verringerung des Zusammenballens von Blutplättchen  Fließeigenschaften des Blutes verbessern sich, Viskosität nimmt ab.

Blutdruck: sinkt

Blutfette: LDL sinkt

 

  • L-Arginin

Löst N=O Verbindungen

Entspannt die Arterienwände  Blutgefäßerweiterung (gut bei Tinnitus)

 

  • Carnitin

Ermöglicht/erleichtert den Transport von Fettsäuren in die Mitochondrien, d.h. Benzin für den Motor = Leistungssteigerung!

 

  • Coenzym Q10

Steigert die Energieausbeute der Mitochondrien (ATP-Abtransport aus der Zelle)  Leistungssteigerung!

 

Carnitin + Coenzym Q10 beeinflussen den Fettstoffwechsel der Herzmuskelzelle positiv:

  • halten die Zelle auf „Trab“, „erhöhen die Leistungsfähigkeit des Herzens“

  • leistungsfähiger, d.h. Treppensteigen besser, Luftnot geringer

  • steigern die Energie des Herzen

 

orthodiabet

für die Augen

 

Speziell bei diabetischer Mikroangiopathie, z.B. diabetischer Retinopathie.

Ist geringer dosiert als Orthotex.

Bei Diabetes + Herzkrankheit  Orthotex eher empfehlenswert!

 

 

orthonorm f

für stark Geforderte und Gestresste

 

Patientenbilder:

- Stressgeplagte

- berufstätige Mütter

- allein erziehende Mütter

- Managerinnen etc.

- bei Burn-out-Syndrom

- bei Schlafstörungen

- allgemein hohe Leistungsanforderungen

- Leistungsknick

- belastende Lebenssituation (Midlife Crisis d. Partners, pubertierende Kinder etc.)

„Im Beruf noch leistungsstark, aber im Privatleben dann völlig fertig, zu nichts mehr Lust, antriebslos“

 

Argumente:

 

  • Erhöhung der Leistungsfähigkeit

  • Erhöhung der Konzentrationsfähigkeit

  • Vorbeugen eines Herzinfarktes

 

Wichtig ist eine Einnahme über mindestens 3 Monate. Erfahrungen zeigen, dass teilweise bereits nach einer Woche Einnahme die Patienten über Freizeitaktivitäten berichten, die sie schon Jahre lang nicht mehr in Angriff nehmen konnten!

 

 

  • Antioxidantien = Radikalfänger (RF)

Wichtig bei Stress, da dieser vermehrt freie Radikale erzeugt.

 

  • Vitamin B-Komplex

 

  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren (mufs)

 

 

Unterschied zwischen orthonorm f und orthonorm m:

orthonorm m enthält mehr Fischöl, d.h. Omega-3-Fettsäuren

orthonorm f enthält mehr Calcium.

 

Die Fischöl-Kapseln sollte man entweder zu einer guten Mahlzeit einnehmen oder ggf. abends, da manche Patienten über einen unangenehmen Fischgeschmack im Mund berichten (kein Mundgeruch!).

 

orthomolar

zur Stärkung des Immunsystems

 

Patientenbilder:

 

- rezidivierende Infekte

- Krebspatienten

- nach schwerer OP

-nach Chemo/Strahlentherapie

 

 

 

 

Das Immunsystem wird unterteilt in:

 

unspezifische Immunabwehr = Schnelldienst

spezifische Immunabwehr = Spezialisten

  • Fresszellen (Granulozyten +

Makrophagen)

- T-Helfer-Zellen

- natürliche Killerzellen

- Suppressorzellen

- Zytokine

- T-Killer-Zellen

- Komplementsystem

- T-Lymphozyten

 

- B-Lymphozyten

 

- Gedächtniszellen

 

  • Vitamin A

Für die Integrität der Schleimhäute zuständig (Zellvermehrung und Zelldifferenzierung), welche die Barriere für Eindringlinge beim Essen und der Atmung darstellen.

 

  • Vitamin C

Steigert sowohl die unspezifische, als auch die spezifische Abwehr.

Steigert die Phagozytose-Leistung.

 

  • Vitamin E

Steigert die Fresszellaktivität.

 

  • Carotionide

Unterstützt die natürlichen Killerzellen (unspez. IA) und die T-Zellen (spez. IA).

 

 

orthomolar probiot

zur Stärkung der darmeigenen Abwehrmechanismen

 

Patientenbilder:

 

- Reizdarm

-chronische Darmentzündung

- Morbus Crohn

- chronische Obstipation

- Allergiker

- dauerhafte Antibiotikagabe

 

Unterschied zu orthomolar:

Mikronährstoffmenge geringer, dafür probiotische Kulturen.

 

Allgemeines:

Der Darm hat ungefähr eine Länge von 8 Metern und damit die Ausmaße einer ausgewachsenen Anakonda. Die Fläche beträgt ca. 400-500 m², d.h. so groß wie ein Fußballfeld.

 

Wirkung von Probiotika:

  • Positive Beeinflussung der Barriere „Schleimhaut“

  • Immunmodulierende Wirkung

  • Steigerung der Stoffwechselleistung

  • Positive Beeinflussung der Darmflora, Schutz vor unerwünschten Bakterien, Milieubeeinflussung

  • Cholesterinsenkende Wirkung

  • Antikanzerogene Potenz (zytotoxische Stoffwechselprodukte)

 

Erfahrungen zeigen, dass bei Morbus Crohn teilweise schon nach einer Woche eine verbesserte Stuhlkonsistenz und Wohlbefinden eintreten.

In unserem angegliederten Gesundheitsinstitut haben Sie die Möglichkeit, die hochwertigen Produkte der Firma Orthomed günstig zu erwerben. Sprechen Sie uns an.

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